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Revolution auf dem Kraftfahrzeugmarkt

2. Mai 2011 in Allgemein | Comments (0)

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Eine Autofahrt bei Nacht kann für manche Menschen sehr unangenehm sein. Man sieht anders als tagsüber und man sieht vor allen Dingen weniger als tagsüber. Das gängige fahren mit abgeblendetem Licht ermöglicht nachts nur eine begrenzte Sichtweite. Man muss also immer zwischen Fernlicht und Abblendlicht umschalten. Hinzu kommt auch, dass man manchmal durch das Fernlicht entgegenkommender oder folgender Fahrzeuge geblendet wird. Die Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten erstaunliche Erfindungen im Bereich der Fahrsicherheit hervorgebracht. Angefangen bei Airbags, die heute in nahezu jedem Auto selbstverständlich eingebaut sind, über elektronische Systeme wie das ABS und das ESP bis hin zu Einparkhilfen und elektronischen Spurhalteassistenten. Eine weiter Innovation auf dem Kraftfahrzeugmarkt stellen der „night view assist“ also der Nachtsicht-Assistent dar.

Dieser funktioniert wie ein Nachtsichtgerät. Seit mehr als 50 Jahren wird beim Militär das Nachtsichtgerät eingesetzt. Diese Technik wird nun auch zivil genutzt. Im Jahr 2000 wurde der erste Nachtsicht-Assistent Serienmäßig in ein Kraftfahrzeug eingebaut und war in dieser Form bis 2004 erhältlich. Dieses Nachtsichtgerät für Autos hat den Vorteil, dass es die gleiche Reichweite wie ein normales Fernlicht hat und gleichzeitig den Gegenverkehr nicht blendet, da das verwendete Infrarotlicht für das menschliche Auge nicht sichtbar ist.

Das hat zur Folge, dass ein Blenden des Gegenverkehrs nicht mehr vorkommen kann. Der bisherige Entwicklungsstand unterscheidet die sogenannten aktiven Nachtsicht-Assistenten, die mit Infrarot funktionieren und die passiven Nachtsicht-Assistenten, die auf der Grundlage einer Wärmebildkamera funktionieren. Diese Modelle verfügen sogar über eine Personenerkennung und warnen den Fahrer vor einer möglichen Gefährdung. In Sachen Fahrsicherheit bedeutet diese Technologie einen Großen Schritt.